Birgitta am 21. Jan 2019

Hochschule und Szenetreff

 

WEBSEITENRELAUNCH DER POPAKADEMIE BADEN-WÜRTTEMBERG

Wer heute auf www.popakademie.de geht, wird mit: „WE ARE PEOPLE WHO DESIGN THE FUTURE OF MUSIC” begrüßt. Und ja, wenn wir den neuen Auftritt der Popakademie betrachten, schenken wir dem Glauben, was dort steht. 
Nach 15 Jahren Hochschularbeit und Qualifizierung zum Kompetenz­zentrum für die Musik- und Kreativwirtschaft und ihre popkulturelle Szene hat sich die Akademie einen überregionalen, selbst international bekannten Namen gemacht.

EIN GROSSER ERFOLG,
DEM WIR AUSDRUCK VERLEIHEN

„Getreu dem Motto Bleibt alles anders haben wir unsere Webseite komplett überarbeitet und ihr ein neues Gesicht und eine neue Infrastruktur gegeben. Die Menüführung ist jetzt noch klarer, die Wege zu den relevanten Inhalten noch kürzer“,  so ein Auszug aus dem einleitenden Text der Hochschule auf der Startseite. Er beschreibt die Herausforderungen, denen wir bei Projektstart begegnet sind. Nämlich:

a) Wie will sich die Hochschule zukünftig präsentieren? Was hat sie in 15 Jahren erreicht? Was ist und bleibt ihr Markenkern? Was kennzeichnet die Zielgruppen? Wie unterscheidet sie sich von anderen Ausbildungsstätten im In- und Ausland? Wie gestaltet und entwickelt sich der zukünftige Markenstil?
Und b) Wie strukturieren wir die Vielzahl der „gewachsenen Inhalte“ neu, um schneller und besser zu informieren und zu kommunizieren? Wie integrieren wir die Partner aus Wirtschaft und Politik, wie die externen Besucher neben den immatrikulierten Studenten und Bewerbern? Welche Funktionalitäten stellen wir bereit?

 

Im interdisziplinären Team (Popakademie/zet die agentur/codepoetry– web application services) erarbeiteteten wir die Antworten in einem ersten gemein­samen Workshop. Die Reduktion der Komplexität des Projekts erreichten wir durch ein systematisches Vorgehen.

GEMEINSAM DURCH DIE PHASEN
DES ZET-ONLINE-PROZESSES

Ein Jahr haben wir gebraucht, um alle Phasen bis zum Relaunch der Seite zu durchlaufen. Eine genaue Zieldefinition, eine transparente Budgetkalkulation, ein gemeinsames Projektmanagementtool, die offene und vertrauensvolle Kommu­nikation und nicht zuletzt das standhafte Konzept trugen dazu bei, die Komplexität des Projektes zu stemmen.

 

Wir sprechen von 6 Phasen:
» Vorbereitung: Bestandsaufnahme und Workshop, Kalkulation, Planung
» Konzept: Erstellung einer soliden strategischen Basis, Moods und Wireframes
» Kreation: Layouts der Website
» Umsetzung: Programmierung / Implementierung
» Go Live: Livestellen der finalen Website und letztes Bug Fixing
» Betrieb: Suchmaschinen-Optimierung, Wartung

DAS STANDHAFTE KONZEPT – DREIGETEILT.

Um den Spirit der Popakademie Baden-Württemberg zu verstehen, muss man da gewesen sein. Oder Tina Sikorskis (Leitung Institut MKW-Praxis und Unter­nehmens­kommunikation) Worten lauschen: „Wir machen es uns zur Aufgabe, unseren Studenten eine Entwicklungs­platt­form zu bieten. Im Fokus liegt stets die charakterliche und künstlerische Entwicklung der Studierenden.“ Oder: „Wir sind keine elitäre Einrichtung. Unsere Tür steht stets offen für alle. Interessierte können die Popakademie betreten und an Seminaren sowie Open-House-Veranstaltungen teilnehmen.“

 

Auf Grundlage von Aussagen wie diesen entschieden wir uns bei der Entwurf­s­arbeit für eine fokussierte Idee:
Erstens: Der Student und die mit ihm verbundene Welt der Musik steht im Mittelpunkt der Wahrnehmung. Und diese Welt ist bunt und lebendig. In der Umsetzung bedeutete das für uns: das komplette Fotomaterial, das wir im Auftritt verwenden, ist farbig. Ob im Header, im Kalender oder in Porträtaufnahmen. Es kommt aus unterschiedlichen Quellen und unterliegt keinem expliziten Fotostil. Das Material kommt aus dem Alltag der Popakademie, Stockbilder werden nicht verwendet.

 

Dazu kommt zweitens: die Akademie, die die besagte Entwicklungs­plattform bietet, und die sich schwarz-weiß präsentiert. Gewissermaßen zurück­haltend. Jedoch mit starken Gestaltungs-Elementen im Wechselspiel. Linienstärken variieren, typografische Finessen (Klint Pro Black und Medium vs Questa Black Italic) prägen. Das Gestaltungselement „Box“, das wir auch in der Architektur der Hochschule im Jungbusch wiederfinden, setzt Akzente, angepasste Icons integrieren sich.

 

Und drittens, um das Konzept zu vervollständigen: die Navigation. Aus­schließ­lich dort, wo die Popakademie Orientierung bietet, präsentiert sie sich mit Orange. Mit ihrer Brandfarbe.

 

 

Ein Konzept, das bei aller Klarheit viel Raum und Spiel für den Content bereithält und den Verantwortlichen – so denken wir – viel Spaß machen wird. Und Orientierung gibt ;-)

 

Wir von zet wünschen viele Bewerber und weiter viel Ruhm und Erfolg!

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