Ein Song, der sofort eine Stimmung erzeugt. Ein Duft, der einen an einen anderen Ort versetzt. Vieles verstehen wir, ohne dass es jemand erklären muss. In der Gestaltung verwenden wir visuelle Metaphern nach einem ähnlichen Prinzip: Sie verbinden Botschaften mit vertrauten Bildern und Erfahrungen – und machen sie dadurch schneller erfassbar, emotionaler und merkfähiger. Ein anschauliches Beispiel ist die Volkshochschule Heidelberg. Im Mittelpunkt des Erscheinungsbildes steht der „Geistesfunke“– eine visuelle Zentralmetapher, die deutlich mehr kann als nur schillern.
Die Volkshochschule Heidelberg bietet Bildung für alle. Sie ist Ort der Begegnung und lebendiger Ort der Demokratie. Zwei Kernbotschaften sind
1. die Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders und
2. die Weiterentwicklung des Einzelnen
Kurz: Mehr Wir. Mehr Du. Der Geistesfunke verkörpert das mit zwei Kreisen: der große steht für das Miteinander, der kleine für das Individuum.
Die zwei Kernbotschaften kann der Geistesfunke je nach Anwendung neu aufladen. Schwebt er in Weiß über den Köpfen der Menschen, ruft er Assoziationen von Inspiration, Neugier und Entdeckung auf. Auf einer Meta-Ebene zeigt er sich im breiten Farbspektrum und vermittelt Offenheit und ein vielfältiges Angebot. Der Grundgedanke bleibt, die Konnotation ändert sich mit dem Kontext.

Doch der Geistesfunke kann noch etwas: Durch seine prägnante Form schafft er Orientierung und sorgt im Stadtbild für Wiedererkennung. Je konsequenter er gespielt wird, desto stärker verknüpft sich seine Form mit der Volkshochschule Heidelberg.
Damit erfüllt er zwei Aufgaben gleichzeitig: Als Metapher transportiert er Bedeutung. Als wiederkehrendes Markenelement schafft er Vertrautheit und stärkt die Identifikation mit der Marke. Aus einer visuellen Idee wird so ein prägender Teil der Markenidentität.

Wir freuen uns schon darauf, deine Geschichte zu erzählen.